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Die Finanzierung

Entscheidet man sich für ein Studium kommen in der Regel sehr viele Kosten und ein ganz anderer Bedarf als vorher auf einen zu. Das gilt sowohl für das Studium in Deutschland, als auch in anderen Ländern. Wer in Frankreich studieren möchte, sei es nur für ein Auslandssemester oder komplett, muss also einiges beachten und frühzeitig über die Finanzierungsmöglichkeiten nachdenken.

Ganz banal beginnt die Auflistung natürlich bei den Studiengebühren. In Frankreich zählen diese zwar zu den niedrigsten weltweit, sie sind jedoch trotzdem zu beachten. Momentan liegen sie je nach Hochschule bei etwa 250-500 Euro. Ausnahme bilden die privaten Hochschulen, welche mit mehreren 1000 Euro deutlich höhere Gebühren verlangen.
Für ERASMUS Studenten fallen die Studiengebühren weg und teilweise auch bei Auslandssemestern über Partnerhochschulen.

Zu den Studiengebühren kommen alle monatlichen Ausgaben und laufende Kosten. Hierzu zählen Miete, Nebenkosten, Nahrungsmittel, Ausgaben für universitäre Anschaffungen (z.B. Bücher), Versicherungen und Freizeitaktivitäten.
Je nach Bedarf und Wohnort kommt da sehr viel zusammen. In Paris zum Beispiel sollte man mit etwa 1000 Euro Lebenshaltungskosten im Monat rechnen. In anderen Städten variiert es liegt aber im Durschnitt in etwa bei 500-700 Euro.

Nicht zu vernachlässigen ist hier auch der Posten Reisen. Zum einen möchte man natürlich das Gastland kennen lernen und in den Ferien mit den neuen Kommilitonen wegfahren. Zum anderen stehen eventuell auch Besuche bei der eigenen Familie in Deutschland an und die Fahrtkosten für Zug oder Flug müssen eingeplant werden.

Es bietet sich auf jeden Fall an, schon vor der Reise einmal zum Test durchzurechnen, was für Kosten anfallen können und sich dann über die richtige Finanzierung Gedanken zu machen.
Für alle deutschen Studenten gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten, falls die eigene Familie nicht für die Kosten aufkommen kann.
Dazu zählt natürlich als erstes das Auslands-Bafög, welches auch bezogen werden kann, wenn das Einkommen der Familie für normales Bafög in Deutschland zu hoch ist.
Des Weiteren bietet der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) einige Stipendien an, auf welche man sich bewerben kann, sobald man seinen Platz an der Partnerhochschule sicher hat.

Auch von Französischer Seite gibt es einige Zuschüsse oder Ermäßigungen, welche man auch als ausländischer Student beantragen kann. Der Staat zahlt Studenten zum Beispiel einen Teil des Wohngelds oder gibt Zuschüsse bei der Auslandsversicherung.


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