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Als Deutscher Student nach Frankreich

In der heutigen Zeit stellt sich jedem Schüler, Studenten und Auszubildenden die Frage: Möchte ich eine Zeit im Ausland verbringen und was nützt mir das? Immer häufiger werden Auslandsaufenthalte bei der Jobvergabe vorausgesetzt und erwartet. Die Arbeitgeber schreiben den jungen Leuten, welche im Ausland waren höhere Kompetenzen zu, dazu zählen Selbstständigkeit, Offenheit, Sprachkenntnisse, Kenntnisse über andere Kulturen, und vieles mehr.

Ganz besonders stark zeigt sich dieser Trend an den Universitäten. Es gibt eine stetig steigende Nachfrage nach Austauschplätzen und immer mehr Studenten entscheiden sich für einen ein- oder zwei-semestrigen Aufenthalt in einem anderen Land.
Doch viele gehen mittlerweile noch einen Schritt weiter und absolvieren ihr komplettes Studium im Ausland. Das ist mit einigen Schwierigkeiten verbunden, hält aber auch viele Möglichkeiten offen.

Zu den beliebtesten Zielen der Deutschen gehört unter anderen auch Frankreich. Unsere europäischen Nachbarn bieten nicht nur ein hervorragendes und qualitativ hochwertiges Bildungssystem an den Hochschulen, sondern darüber hinaus auch tolle und vielfältige Landschaften, eine ausgeprägte Kultur und die Möglichkeit, eine weltweit wichtige und angesehene Sprache zu lernen.

Für jeden, der ins Ausland möchte stellen sich zunächst einige grundlegende Fragen. Wie lange möchte ich ins Ausland? Wie läuft so eine Bewerbung ab? Wie viel früher muss ich mich bewerben? Auf was muss ich achten wenn ich in meinem Wunschland wohnen möchte? Und noch einige mehr.
Natürlich kann man viele allgemeine Informationen geben, doch am Ende sieht doch jede Situation etwas anders aus.
Für ein Auslandssemester über ERASMUS oder Partneruniversitäten ist es vor allem wichtig sehr frühzeitig mit der Universität abzuklären, was für Möglichkeiten es gibt und welche Bewerbungsfristen einzuhalten sind.
Möchte man als Freemover oder für das komplette Studium gehen, ist man etwas stärker auf sich gestellt aber auch flexibler.

Viele wichtige Informationen finden sich auf den jeweiligen Homepages der Hochschulen in Frankreich. Vor allem zwischen Frankreich und Deutschland gibt es sehr viele Partnerschaften und Abkommen, welche es einem erleichtern, einen Platz zu bekommen.

Wichtig ist auch die Wahl der Region. Viele denken natürlich zunächst einmal an Paris, die Stadt der Mode, der Liebe und der Individualität. Doch ist es nicht nur sehr schwierig einen Platz an einer Pariser Universität zu bekommen, man muss auch mit sehr hohen Lebenshaltungskosten rechnen.
Wer lieber in den Süden möchte findet auch dort gute Universitäten und schöne Städte, die um einiges günstiger sind. Die Lebenshaltungskosten sind hier mit denen aus Deutschland vergleichbar, die Studiengebühren sogar geringer.

Das Hochschulsystem Frankreichs ist trotz vieler Vereinheitlichungen durch die EU noch um einiges anders, als das Deutsche. Es gibt zum Beispiel drei verschiedene Arten von Hochschulen und Universitäten und auch die Bezeichnungen der erhaltenen Abschlüsse unterscheiden sich.
Wer in Frankreich studieren möchte, muss sich außerdem darüber im Klaren sein, dass das französische Studium etwas verschulter ist als das Deutsche. Für manche mag das ein positiver, für andere ein negativer Aspekt sein. Es gibt zum Beispiel mehr Klausuren, dafür weniger Hausarbeiten und Präsentationen. Natürlich variiert auch das von Hochschule zu Hochschule.

Hat man sich für eine oder mehrere Universitäten entschieden, gilt es das Bewerbungsverfahren zu durchlaufen. Bei den ERASMUS Programmen zählen oft gute Motivationsschreiben, wohingegen man als Freemover mit Noten und Sprachkenntnissen punkten muss.
Um das Studium erfolgreich und sinnvoll zu nutzen sollten grundlegende Kenntnisse des Französischen vorhanden sein. Man lernt zwar schnell, wenn es darauf ankommt, jedoch ist das Vokabular der Vorlesungen oft sehr spezifisch aber elementar wichtig, um die Prüfungen zu bestehen.

Das studentische Leben in Frankreich gleicht dem deutschen in etwa. Es dreht sich viel rund um die Universitäten, wie zum Beispiel Sportangebote oder Campusfeste. Doch gerade als Ausländer möchte man natürlich auch gerne das Land erkunden und mit seinen neuen Kommilitonen auf Reisen gehen. Hier zeigt sich, warum Frankreich auch als eines der beliebtesten Urlaubsziele in Europa gilt. Es ist für Jeden etwas dabei. Von den südländischen Stränden der Côte d’Azur, über das bei Mountainbikern beliebte Terrain der Pyrenäen bis hin zu den Surfergebieten am Atlantik. Diese Vielseitigkeit ist für viele ein Grund, das Land zu lieben.

Neben dem Land kann man als Student natürlich vor allem auch die Leute kennen lernen. Und ihre ganz eigene Art das Leben zu leben und zu genießen. Gutes Essen und gute Gespräche, da können auch wir Deutschen nicht widerstehen.
Also nichts wie los und den Traum wahr werden lassen!


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